Dialog

Hier finden sich einige Aufsätze rund um die Themen Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit.
Ich freue mich über Feedback und Kommentare
ch@christianhofmann.org

 



Wenn der Rückenwind plötzlich von vorne weht (2019)
über die Dilemmata von Theorie und Praxis in OE/PE

"(Studierende der sozialen Arbeit) „stöhnen häufig schon auf, wenn von „Theorie„ die Rede ist – und die Lehrenden stöhnen auf, wenn sie die Studierenden an dieser Stelle stöhnen hören."
Der Versuch, eine Lanze für die OE/PE zu brechen, wenn auch über einen Umweg, nämlich den der Widrigkeiten, die oft damit einhergehen.
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Corporate Digital Responsibility: Ethik der Digitalisierung (März 2018)

Die Stärkung der Rolle der Ethik in den Entscheidungen von Wirtschaft und Gesellschaft ist eine grundlegende Herausforderung in einer globalisierten Welt
Thesen für das CSRcamp 2018 an der Beuth-Hochschule für Technik Berlin
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System Error – Wie endet der Kapitalismus?
(ein Film von Florian Opitz, Premiere am 10.Mai 2018 in Berlin)

(ein Film von Florian Opitz, Premiere am 10.Mai 2018 in Berlin)
Schon der Titel beinhaltet eine radikale Aussage:
Der Begriff System Error, entlehnt der IT, beschreibt einen „System Crash„, einen Zustand, in dem ein IT-System stoppt, weil ein sicherer Weiterbetrieb nicht mehr möglich ist. Der System Error des Betriebssystems zieht damit alle weiteren Anwendungen mit in einen Absturz ohne doppelten Boden.
Und so fragt der Untertitel auch nicht mehr danach, ob der Kapitalismus endet, sondern nur noch wie.
Eine Antwort auf diese Frage gibt er jedoch nicht.
Der Film ist dennoch sehr sehenswert. Er verknüpft auf kunstvolle Weise verschiedene Beobachtungs- und Erklärungsebenen.
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Das Ende des Business as usual? (2014)

Wirtschaftlich erfolgreich und gesellschaftlich verantwortlich – entstehen neue „Logiken„ und Konzepte unternehmerischen Handelns jenseits des „business as usual„?
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Ein Neues Paradigma? (2013)

Das Thema Sinn rückt wieder stärker in den Fokus, wenn man sich unter BeraterInnen, aber auch Führungskräften bewegt. Auch diejenigen, die sich mit Rekrutierung und der Suche nach Talenten beschäftigen müssen, werden – mehr oder weniger aus eigenem Antrieb – darauf gestoßen: Die Talente fragen nicht mehr nur nach Geld, sondern zunehmend auch nach dem Sinn in dem was sie tun sollen. Laut einer im Sommer 2012 von Ashoka und McKinsey durchgeführten Studie würden 39% der Menschen nicht in einem Job arbeiten wollen, der nicht sinnstiftend ist. 37% würden ihren Job wechseln, um eine Karriere mit sozialer Wirkung zu finden.
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Mainstream Nachhaltigkeit? (2013)

Das Unbehagen mit der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist ein (nur) Mainstream, Mode? Gut so! Bei all dem lauten Streit um Begriffe sollten wir mehr auf die leisen Töne achten!
Es gibt eine klare Kerndefinition von Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen Umfeld: die aus der Forstwirtschaft – alles andere sind Ableitungen. Alter Kaffee? Was ist so falsch daran?
Woher kommt das „Unbehagen„ mit der Nachhaltigkeit?
In der Wahrnehmung klafft eine große Lücke zwischen den großen, offensichtlich nicht-nachhaltigen Entwicklungen (Klima, Ressourcen, Finanzwirtschaft, Armut, die Milleniumsziele werden verfehlt und den vielen Proklamationen, Willensbekundungen und Programmen. Moral und Nachhaltigkeit als Grundwert sind eben nur eine von vielen Handlungsbeschränkungen im Tagesgeschäft er Organisation.
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